Tamiḻ Transliteration

Eine deutsche Erläuterung befindet sich weiter unten!

ENG: While there is an established standard for how Devanagari letters are transliterated into Roman letters (IAST), there is no established standard on how to write down letters from the Tamil alphabet which have no equvalent in Devanagari or in Roman letters. (Many have an equivalent for example we have அ = आ, ப = प or ர = न)

However, we found that some academic texts apply the logic of IAST on Tamil letters. We decided to use this, too, even though our mother site koyil.org does not. This is because we find it less confusing for newcomers than the „vernacular“ transliteration used by many native speakers. They use for example „zh“, to represent the letter ழ, which sounds like „l“ but with a good pinch of „r“ and some meek „ṭ“ mixed in. The „l“ in „Tamil“ is for example actually ழ – so natives write „Tamizh“ which is obviously rather confusing for people without contact to Tamil speakers.

Below we give a reference table for groups of Tamil letters where some members are not available in Devanagari, our transliteration and the koyil.org transliteration. Technical note: a letter without a dot to top has to be pronounced with an „a“, for exmple ல is „la“.

For simplicity we omit these dots in the following table.


DEU: Seit langer Zeit gibt es einen etablierten Standard, wie man Devanagari Buchstaben in römische Buchstaben transliteriert (IAST). Es gibt aber keinen vergleichbar etablierten Standard zur Transliteration von Tamil Buchstaben, die kein Gegenstück im Devanagari Alphabet haben. (Vielen haben ein Gegenstück, z.B. ist அ = आ, ப = प oder ர = न).

Viele akademische Texte erweitern aber die Logik des IAST auf Tamil und wir haben uns entschieden, das auch zu machen obwohl unsere Mutterseite koyil.org das nicht tut. Wir machen es, da die Transliteration, die viele Muttersprachler verwenden, für Einsteiger ausgesprochen verwirrend ist. So wird beispielsweise „zh“ verwendet, um ழ zu transliterieren. ழ klingt wie „l“, aber mit Anklängen von „r“ und etwas schwachem „ṭ“ (ein indisches „t“, das man mit nach oben geklappter Zunge auspricht). Das „l“ in „Tamil“ ist beispielsweise eigentlich ein ழ, viele Muttersprachler schreiben daher „Tamizh“, was für uns natürlich zunächst einmal recht verwirrend ist.

Unten befindet sich eine Referenztabelle für Gruppen von Tamil-Buchstaben, bei denen einige kein Gegenstück im Devanagari haben, sowie unsere und die koyil.org Transliteration. Technisch gesehen müssten wir über jeden Tamil-Buchstaben einen Punkt setzen, da sonst ein „a“ angehängt wird – ல ist z.B. eigentlich „la“.

Zur Vereinfachung lassen wir diese Punkte in der folgenden Tabelle weg.

Tamilkoyil.orgkoyil.de
ll
L
zh
R
rr
T
tt
N
gn (?)ñ
nj (?)
ன, நnn